Traditioneller Royal Navy Toast für den heutigen
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  1. #41
    Commodore 1st class
    Avatar von Alderian
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    Bemerkt schon! Muss aber leider noch mit der Anschaffung warten. Aber es ist ja bald Weihnachten oder sowas...
    "If there are ladies present, gentlemen should be also!" - Major Richard Sharpe

  2. #42
    Powder Monkey
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    Bemerkt und im September auch gleich zugelegt. Allerdings nicht sofort gelesen, da ich dann erst noch mal die 6 vorangehenden Bände seit dem Sommer nach und nach gelesen habe.

    Speziell zu Seine Majestät und den vorangehenden Bänden im Allgemeinen (Achtung, es sind einige konkrete Spoiler enthalten!):
    Reinhardt Gonder ist großartig, absolut großartig. Das ist die grundlegende Konklusion. Er ist so stark, so klug, so weltgewandt, ein so guter Seemann, wo er nicht schon überall gesegelt ist, was für ein hervorragender Psychologe, was für ein hervorragender Kanonier, und so klug (und das muss man einfach zweimal erwähnen). Leider fehlt mir da ein wenig der Mensch Gonder, was ihn tatsächlich antreibt und was er denkt, außer, dass er die Briten nicht leiden kann, aber die Spanier auch nicht.
    Als Kind fand ich die Bände sehr gut. Jetzt, 25 Jahre später, stehe ich dem ganzen etwas kritischer gegenüber. Dennoch haben einige der 6 vorherigen Bände durchaus noch Spaß gemacht (wenn nur Gonders Großartigkeit nicht immer so betont werden würde, zumal ich dann sein so sehr psychologisches Vorgehen zuweilen etwas arg platt und gar nicht geschickt und subtil finde). Mit "Seine Majestät befehlen" dagegen tue ich mich etwas schwer. Zwar kann man immer je zwei Bücher als zusammenhängend bezeichnen und auch Nr. 7 macht deutlich, dass Nummer 8 zu diesem Handlungsstrang gehören wird, aber dieser Band erscheint mir zugleich als bemühter Lückenfüller.
      Spoiler!  
    Die Maria Stuart liegt im Hafen und Gonder holt seine Granaten ab. Die Maria Stuart läuft aus und versenkt dabei, ein Schuß, ein Schiff, ein Geschwader. Erst auf den letzten 30 Seiten, so mein Eindruck, kommt die eigentliche Handlung, nämlich die Erbeutung der Guadix.
    Nun, und was sich daraus dann ergibt, wird wohl in Band 8 beschrieben.

    Gonder führt am Anfang des Romans das Gespräch mit Andre, das er mit ihm am Anfang jeden Buches führt (außer dem ersten, natürlich), und natürlich taucht wieder eine Frau auf, der er bestimmt versprechen wird, dass er sie wieder sehen will und die danach nie wieder auftaucht oder erwähnt wird. Die Rote Nelly kann aber ruhig wieder kommen. ;)
    Am Korrektorat habe ich wenig zu bekritteln, einmal fehlten Anführungszeichen und zwei- oder dreimal war ein Punkt in einem Satz, wo wohl eigentlich Kommata hingehörten.
      Spoiler!  
    Die Maria Stuart mit ihren Hundertpfündern zerlegt ihre Gegner ja ohnehin gewöhnlich nur mit diesen, erst recht, als die Glühkugeln kamen. Die Granaten sind ungleich schlimmer, denn jetzt heißt es wirklich ein Schuss = ein Schiff versenkt und weggebombt. Das nimmt ein wenig die Dramatik, wenn da auf Seemeilen die Gegner im Vorbeigefahren versenkt werden, und es fragt sich, wozu sie ihre dollen Breitseiten hat, die ohnehin schon eher selten zum Einsatz kamen.

    Auch frage ich mich, wie er seine "Burschen" seit 7 Büchern dazu kriegt, immer nur Kriegsschiffe, auf denen es nichts zu holen gibt, anzugreifen, statt mal die Schiffe, die Piraten eigentlich bevorzugt angehen (gut, das Schatzschiff ist ja ziemlich viele wohlsortierte Handelsschiffe wert).

    Womöglich liest sich meine Bewertung etwas schlechter, als sie gemeint ist.
    Ich hatte, wie erwähnt, an den ersten Bänden durchaus so meinen Spaß (die Bücher sind ja dünn genug, dass ich nicht lange dran lese), auch wenn es zuweilen schade war, dass da irgendwelche Figuren eingeführt wurden, die dann plötzlich sang- und klanglos weg waren, aber dieser siebte wirkt wie ein etwas mühsamer Lückenfüller, in dem eher unwichtige Begebenheiten über Seiten aufgeblasen werden und erst die letzten 30 Seiten zur eigentlichen Handlung kommen.
    Nichtsdestotrotz bin ich wahrhaftig darüber erfreut, dass er und die weiteren Bände herausgebracht wurden/werden und werde mir den 8. Band auch umgehend zulegen (in der Annahme, da wieder mehr fließende Handlung zu bekommen).
    Geändert von Phalarope (14.11.2011 um 23:26 Uhr)

  3. #43
    Lord of the Board
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    Zitat Zitat von Phalarope Beitrag anzeigen
    (Achtung, es sind einige konkrete Spoiler enthalten!)
    Dafür gibt es die Spoiler-Funktion bzw. den Spoiler-BBCode [spoiler] [/spoiler], auch zu erreichen über das SPOILER Icon im Editor, zwischen dem amazon- und dem Blocksatz-Icon. Vielleicht kannst du die nachträglich noch in deinen Beitrag einbauen.
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  4. #44
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    Mein Band 7 ist auf dem Weg zu mir, hoffe, dass er morgen eintrifft. Da bin ich gespannt auf das erste Lesen.
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  5. #45
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    Kann ich.

  6. #46
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  7. #47
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    Danke aber auch für die geniale Inhalts-Beschreibung, Phalarope. Als Schülerin habe ich mal einen Roman dieser Reihe gelesen und durchaus genossen. Denn es ist ja wirklich so: der Lesespaß wird nicht wirklich von Gonder Superman getrübt. Das ist halt Lesefutter für bestimmte Stimmungslagen - genau wie alle anderen Romane, und seien sie von Thomas Mann, auch. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich immer noch Spaß dran haben könnte.

    LG
    Azenor

  8. #48
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    Grad mit Band 7 durch. Hat echt wieder Laune gemacht
    Klar, Superman lässt grüßen, aber der Autor war Science-Fiction-Autor, und so fließt eben auch "etwas" Science-Ficiton mit ins 17. Jhdt. mit ein
    Die Story ist spannend und hat alles, was ein Abenteuerroman bieten muss. Gute Unterhaltung

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  9. #49
    Lord of the Board
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    Herr der Meere 8 erschienen - Der Henker von Maracaibo

    Mit der Ausgabe Der Henker von Maracaibo, liegt nur der zweite Nachdruck der ungekürzten Erstausgaben aus der Feder von Karl Herbert Scheer vor.




    Zum Inhalt:

    Reinhard Gonder beschließt das Mittelmeer zu verlassen und erneut die Karibik anzusteuern.

    Schlechtes Wetter und die in der Meerenge von Gibraltar lauernde spanische Wachflotte, bringen die scheinbar unbesiegbare Maria Stuart in höchste Gefahr.

    Schon die geringste Beschädigung könnte das Linienschiff in die Reichweite der spanischen Geschütze bringen.

    Und in der Karibik wartet ein neuer Feind auf Gonder und seine Mannschaft. Die unbezwingbare Festung und der grausame Generalkapitän von Neu-Granada den man den Henker von Maracaibo nennt.

    Reinhard Gonder vertraut seinem Glück und der Feuerkraft seines Schiffes. Ein listenreicher Plan entsteht und der Herr der Meere setzt alles auf eine Karte um den Henker zum Teufel zu schicken.



    Originalausgabe: Leihbuch, Balowa Verlag, 1958

    Herausgeber: Kurt Kobler, Terranischer Club EdeN

    Paperback

    Titelbild: Norbert Schneider

    Redaktion und Umschlaggestaltung: Joe Kutzner

    Durchsicht und Bearbeitung des Textes: Michael Thiesen

    Kartenmaterial und Innenillustrationen: Willi Diwo; Gerhard Börnsen, Martin Marheineke

    Scan des Originaltextes: Hans-Peter Kögler

    Umfang 154 Seiten

    Preis 10 Euro zzgl. 1,20 Euro Porto

    Bestellmöglichkeit: online auf www.terranischer-club-eden.com
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  10. #50
    Powder Monkey
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    "Der Henker von Maracaibo" wurde von mir abgeholt und kurz darauf gelesen.
    Gonder ist immer noch absolut großartig, aber diesmal schien es mir weniger oft wiederholt und betont. *g*
    Aber zum eigentlichen Buch: Wo der letzte Band, Seine Majestät befehlen, einfach nur die Vorbereitung für Band 8 schuf (und das halt irgendwie für meinen Geschmack das zu deutlich machte), kommt in Der Henker von Maracaibo deutlich mehr Handlung und "Action" und das auch merklich früher im Buch.
      Spoiler!  
    Ich war durchaus positiv überrascht, dass auch mal wieder Breitseiten her mussten, um sich den Weg freizuschießen, denn das vorherige 1 Schuss = 1 Schiff war eher (für mich) unspannend.

    Natürlich ist wieder eine Frau da, aber die hat so wenig Auftrittszeit, dass sie auch fast hätte gestrichen werden können. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich das in Band 9 ändern könnte.^^
      Spoiler!  
    Schade fand ich, dass die titelgebende Figur (denn der Name macht nun auf finstere Art und Weise einiges her) nur so einen kurzen Auftritt hat und dann so vergleichsweise undramatisch abklingt. Da hätte ich tatsächlich das Klischee des Zweikampfes erwartet (und Gonder mal nicht nur als Anführer und Seemann, sondern auch als Kämpfer gut dastehen lassen (was in dem Buch zwar an einer anderen Szene geschieht, die aber schnell abgehandelt ist)).

    Mal was anderes war, dass die Frage, die sich mir in den vorherigen Büchern gestellt hatte (Wie bringt er seine Leute dazu, Kriegsschiffe anzugreifen, bei denen nun an Wert nichts weiter zu holen ist?), komplett umgedreht wurde zu der Frage, die sich Gonder selber stellt: Warum wollen seine Leute unbedingt ein Kriegsschiff überfallen, auf dem doch an Wert gar nichts zu holen ist?
    Sehr schön fand ich Andrés Schnösel-Auftritt.

    Das Korrektorat war so weit gut, ein paar wenige Male war ein Punkt, wo ein Komma hingehörte, aber das kann man leicht überlesen. Und auf dem Cover heißt er Reinhard, im Buch Reinhardt.

    Dieses Buch ist auf jeden Fall kein Lückenfüller, auch wenn der Handlungsbogen damit noch nicht abgeschlossen ist, denn auf Schatzsuche geht es dann wohl, nehme ich an, in Band 9, den ich natürlich ebenfalls mit Freude erwarte.

  11. #51
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    Die Angriffe auf Kriegsschiffe in den ersten Büchern hab ich unter Selbstverteidigung abgetan.

    Der Angriff in Band 8 auf die San Mateo wird doch sehr anschaulich damit erklärt, dass die Piraten denken, ein Schnellsegler müsse Wertvolles an Bord haben, was Gonder ja durchaus anzweifelt, ob dem wirklich so sei.
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  12. #52
    Powder Monkey
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    Ich weiß, dass es so erklärt wurde, und gerade das stach mir ins Auge, da bislang immer auch von Gonders Seite aus Kriegsschiffe angegriffen wurden und das nicht nur aus der "Selbstverteidigung" heraus oder weil es Geleitschiffe der Schatzflotte waren. Müsste ich im einzelnen nachschauen, aber es hat sich so im Hinterkopf verankert.

  13. #53
    Commodore 1st class
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    Also mir wäre nur Selbstverteidung in Erinnerung. Sei es gegen Briten bei und nach der Kaperung, die Schatzschiffe, die Algierer, die Briten und Spanier im Mittelmeer.
    Oder eben als Geleitschiffe bei Schatzflotten und Schatzschiffen.

    Aber wenn Du das mal nachprüfen würdest und es dann mitteilen. Man kann sich ja nicht an alles erinnern.
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  14. #54
    Powder Monkey
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    Hat etwas gedauert, war beruflich zuletzt viel unterwegs und 8 wenn auch dünne Bücher durchblättern dauert etwas.

    In Band 1 gibt es solche Szenen, aber da hat er ja auch noch kein eigenes Schiff.
    In Band 2 greift er mit der Maria Stuart die Norfolk an, gerade nachdem er die französischen Bukanier (und noch vor Tortuga um die Mannschaft zu vervollständigen) an Bord genommen hat. Er hätte der Fregatte auch problemlos davon laufen können, doch er hat das Gefecht mit Absicht gesucht (weil er sich nicht in die Karibik hatte treiben lassen wollen, sondern gerade nach Tortuga segeln) und seine Piraten, kaum ein paar Stunden an Bord, greifen begeistert ein feindliches Kriegsschiff an, auf dem es gar nichts zu erbeuten gibt.

    Im Kurier des Sonnenkönigs greift er in das laufende Gefecht ein. Zwar durchaus mit gutem Grund, aber wenn nicht mal Andre den Grund so recht einsehen will, frage ich mich doch, warum seine Leute dem so anstandslos und wie üblich gerne folgen.

    Dann ist da noch, streng genommen eher keine Notwehr, das Verladen vom Schatzschiff, was den Verfolgern Zeit gibt, aufzuschließen, wodurch es wieder ein Gefecht gibt. Gonder wollte es nicht, aber diesmal seine Burschen, die auf keine Münze verzichten wollten.

    Faktisch gibt es also nur eine Szene, die ich finden konnte, in der er ein gegnerisches Kriegsschiff angreift, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gibt, weil man auch ohne Gefecht zurande gekommen wäre, zusätzlich zu jener im Henker, als seine Leute unbedingt wollen, aber er eigentlich nicht. Die anderen Gefechte sind größtenteils tatsächlich "Selbstverteidigung" plus jener zwei im Kurier und Gejagte Wölfe, die aber irgendwie gut gedreht da auch noch zu gehören, bzw. doch einen Grund haben.
    Hatte ich irgendwie anders in Erinnerung und ich behaupte ab jetzt das Gegenteil.

  15. #55
    Commodore 1st class
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    Es sie Dir natürlich verziehen. Und, wie wir in einem anderen Thread festgestellt haben: Vieles ist da wohl (auch) der künstlerischen Freiheit geschuldet.
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  16. #56
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    ... Und dem Fortgang der Handlung.
    Geändert von Phalarope (28.04.2012 um 21:26 Uhr)

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