Wie gesagt, ich bin mir ziemlich sicher in einem der späteren Bände das Datum 1801 bzw. "im Jahre '01" gelesen zu haben.
Wie gesagt, ich bin mir ziemlich sicher in einem der späteren Bände das Datum 1801 bzw. "im Jahre '01" gelesen zu haben.
~*~ 'Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale.' ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794
HMS Magnanime (74)
Jack trifft ja in Gibraltar mit Admiral Saumarez zusammen. Hattet ihr dabei den Eindruck, dass sich beide kennen?
In Band 7 trifft JA nochmals auf (den mittlerweile gealterten) Saumarez in der Nordsee; da wird auch nur auf das Treffen in Gib verwiesen. Vielleicht besteht irgendwo eine Verbindung über Nelson und die Schlachten St. Vincent und/oder Aboukir.
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HMS Magnanime (74)
Es besteht eine weitere Verbindung, die wimre im ersten Band nicht erwähnt wird.
Über Queeni (?) und Lord Keit warhscheinlich, oder?
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HMS Magnanime (74)
Jack war bei Kap St. Vincent ein Leutnant auf der Orion (wenn ich nicht irre) und deren Kommandant müßte Saumarez gewesen sein.
Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean. Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unsere Tränen. Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten- so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.
John. F. Kennedy
"Würden sie mir wohl bitte die Bibel reichen, Aubrey?", seitdem habe ich es versucht, immer so....![]()
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HMS Magnanime (74)
Korrekt. Jack erwähnt in Feindliche Segel, dass er an der Schlacht bei Kap St. Vincent auf der Orion gedient habe. Damaliger Kommandant, ebenso wie bei Aboukir, war James de Saumarez. Deshalb empfinde ich es nachträglich als etwas merkwürdig, dass sich beide in Gibraltar nicht wie alte Bordkameraden begrüßt haben, die soeben erlittene Niederlage hin oder her.
Finde ich jetzt nicht unbedingt.
Der eine ist Admiral und der andere nur ein auf Ehrenwort beurlaubter Kriegsgefangener Commander.
Es steht ja nirgendwo das die beiden auf der Orion gut miteinander klar kamen.
Aubrey hatte IMHO fast immer Probleme mit seinen Komandanten, er wurde Dillon ja auch als seltsam und Grillenhaft beschrieben.
Außerdem ist Jack bekanntlich ein glühender verehrer Nelsons. Saumarez und Nelson konnten sich aber wohl nicht riechen.
Ich bin mir ziemlich sicher, das Admiral Jack jemand wie z.B. sein Polychrest-Leutnant Parker, der mit einer Sloop neu zum Geschwader stößt, nicht als alten Bordkameraden begrüßt.
Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean. Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unsere Tränen. Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten- so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.
John. F. Kennedy
Na ja, man darf die gesellschaftlich-militärische Karriereleite dabei nicht vergessen. Schließ war JA nur ein (junger) Leutnant, Saumarez dagegen Kommandant eines 74-Kanonen-Schiffes Seiner Majestät. Jahre später ist Jack wieder "nur" Kapitän und sein alter Vorgesetzter zum Konteradmiral und Befehlshaber der Flotte in der Nordsee aufgestiegen sowie zum Baronet erhoben worden.
Berufserfahrung bzw. Dienstalter liegen da doch Welten auseinander.
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HMS Magnanime (74)
War Jack nicht sogar der dienstjüngste Leutnant auf der Orion? Da standen ihm die Midis und (mit dem gebotenen standesgemäßem Abstand) Teile der übrigen Mannschaft näher als der "Master next God" in der Kajüte.
Erinnert euch mal an die wundervolle Einleitung POBs beim (ich glaube es war der) dritten Band: Ein älterer Admiral reagiert verschnupft, dass Admiral Harte als Konteradiral wagt das Wort zu ergreifen. Standesdünkel und Etikette waren damals viel wichtiger als heute.
George N. W. Cavendish-Bentinck
Captain R.N. (M.O.R.N.)
HMS London (98)
Ich kann eure Argumente durchaus nachvollziehen, möchte aber doch zu bedenken geben, dass es sich bei Beiden um Offiziere und Gentlemen handelt, die eine Menge Zeit miteinander verbracht haben. Sicherlich bestand eine riesige Distanz zwischen einem kleinen Leutnant und seinem Kommandanten, doch war andererseits die Distanz beider zur Mannschaft um ein Vielfaches größer. Gegenseitige Einladungen zum Dinner oder die auch immer wieder erwähnte Einladung des Wachhabenden durch den Kommandanten zum Frühstück waren doch die einzigen gesellschaftlichen Kontakte, die sie über Monate und länger hatten. Bei aller durch den Rang diktierten Distanz enstand doch zwangsläufig eine sehr enge Bindung, Bordkameradschaft eben. Hinzu kommt doch, dass uns Jack immer wieder als ausgezeichneter Seemann geschildert wird. Über Saumarez wissen wir, dass dessen Seemannschaft ebenfalls ausgezeichnet war. das schafft doch zusätzliche Wertschätzung.
Ich persönlich glaube ganz einfach, dass es sich hier um eine Panne handelt. POB hat sich ganz einfach ein Schiff herausgesucht, das in der Schlacht von St. Vincent anwesend war und wusste möglicherweise nicht, um wen es sich beim Kommandanten handelte und dass er diesen bereits im ersten Band in sein Universum eingeführt hatte. Wahrscheinlich hat er noch darauf geachtet, dass es sich dabei weder um Jervis Flaggschiff noch um Nelsons Schiff handelte, ersteres hätte für die Handlung des 2. Bandes nicht gepasst, letzteres nicht zu Jacks Äußerungen bezüglich Nelson im ersten Band.
Wir erfahren eben nur das, was POB von seiner Geschichte mitteilen will.
Und er schreibt an anderer Stelle, wie oben erwähnt, daß das (spätere) Aufeinandertreffen eher eine Art Huldigung an einen großen Seemann ist und nur aus den halbwegs passenden historischen Gegebenheiten sich so ereignet hat.
Eine Kameradschaft wird sich wohl eher unter denjenigen auf gleicher Ebene (horizontal (nein...)) als zu den über- oder untergeordneten (vertikal) Mannschaftsteilen ergeben. Eine Midi oder jüngster Leutnant wird am Tisch des Kapitäns wohl wenig zu sagen gehabt haben; dieses Gebaren kennen wir ja. Und wie hieß es früher noch: Kinder bei Tisch, still wie Fisch!
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HMS Magnanime (74)
Siehst Du denn auch Jacks Verhältnis zu seinen Untergebenen so? Ich nicht. Natürlich gibt es immer eine Grenze zwischen den Rängen, doch zugleich scheinen doch die Vorgesetzten auch eine gewisse Verantwortung und somit auch Interesse für ihre Untergebenen gehabt zu haben.
Jacks Verhältnis zu seinen Untergebenen ist (wie auch z.B. das von Bolitho) eine Kopie von Nelsons "Happy Few".
Diese Bande ist aber, soweit mir bekannt, eine die zu den Zeiten etwas absolut einmaliges bzw. neuartiges darstellte.
Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean. Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unsere Tränen. Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten- so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.
John. F. Kennedy
JA wäre wohl auch nicht halb so sympathisch, wenn er nicht diese, wenn auch nur ein- bzw. seemännisch, ausgeprägte Menschenkenntnis hätte. Als Vorlage dient passend Nelson. Aber auch für JA betont es POB oft genug, wie Jack zu seinen "sei ein guter Manager"-Fähigkeiten (Segeln vor dem Mast,...) gekommen ist und daher weiß, wie wichtig es ist, vor allem die unteren Mannschaftsgrade für ihre Arbeit zu respektieren und ggfs. zu motivieren. Die Parallelen zwischen damals und heute sieht man doch: In einer aktuellen Gallup-Studie haben doch über 80% (!) der befragten Angestellten ausgesagt, daß sie nur Dienst nach Vorschrift machen oder innerlich bereits gekündigt hätten, weil sie von ihren Vorgesetzten nie oder nur unzureichend gelobt bzw. ihre Leistungen nicht die entsprechende Wertschätzung erhalten würde.
Zudem verrichtet JA seinen Dienst bis auf ein paar Ausnahmen auf recht "übersichtlichen" Schiffen und stöhnt während der Mauritius-Camapgne mehr als einmal darüber, daß er nur noch Papierkram zu erledigen hätte und für andere Dinge kaum noch Zeit finden würde.
Und dann sollst Du Dir jeden Tag zum Frühstück noch einen Teenager, wahrscheinlich Sohn eines reichen Adligen, an den Tisch holen? Als "armer" Kommandant geschieht dies doch auch nur aus reiner Tradition und Verbundenheit gegenüber den evtl. einflußreichen Eltern und/oder Vorgesetzten.
~*~ 'Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale.' ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794
HMS Magnanime (74)
Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, mein Lieblingsautor ist er auch (in bisher völliger Unkenntnis der Werke der Herren Quincy und Groothus natürlich)