Die Geschichte erzählt von der Schlacht bei Azincourt, in der es einer zahlenmäßig stark unterlegenen Armee unter Henty V gelang, das französische Heer vernichtend zu schlagen. Im Mittelpunkt steht mit Nick Hook ein englischer Langbogenschütze. Anders als in der Uthred-Reihe oder der Artus-Trilogie erzählt Cornwell hier nicht aus der "Ich"-Perspektive. Auch die Sprache finde ich etwas schwerfälliger. Allerdings ist das auch sein erster Roman, den ich in der Originalfassung gelesen habe. Doch während in den Romanen, die er im Frühmittelalter angesiedelt hat, teilweise der rhythmische Wortklang der Edda durchklingt, reihen sich hier unendliche "und....und...und"-Konstruktionen.Auch die Handlung schleppt sich ganz schön zäh und, wie ich finde etwas mager motiviert dahin . Habe ich Cornwell bisher auch geschätzt, weil er den Krieg so grauenvoll darstellt, wie er ist, finde ich die seitenlangen Metzeleien in diesem Band etwas langatmig. Und überhaupt, wo ich schon mecker: Wo sind die witzig-ironischen Brüche als Salz in der Suppe?Immerhin gibt es ein zauberhaftes Gimick: Einer der zwei "besten Ritter der Christenheit" *grins* und sagenhaft fluchfreudiger Haudegen heißt "Sir John Cornwaille" *strahl*!


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