Punkt 2 erscheint mir für ein Massenpublikum durchaus einleuchtend.
Punkt 2 erscheint mir für ein Massenpublikum durchaus einleuchtend.
Denke ich auch; trotzdem würde ich das Buch auch gerne mal durchblätttern/lesen.
~*~ 'Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale.' ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794
HMS Magnanime (74)
Evtl.habe ich ja weiter oben den Link zum Buch gepostet.
Die Titel klingen zumindest recht identisch, dennoch handelt es sich bei Deinem Link um das Buch von einem gewissen Mr. Harrison, während das gesuchte von A. Duncan zu stammen scheint; dieser hat 1806 nämlich noch so einige Bücher maritimen Inhalts veröffentlicht.
Geändert von Richard Howe (11.01.2012 um 14:33 Uhr)
~*~ 'Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale.' ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794
HMS Magnanime (74)
Ähm, kommt das Buch (über Nelson) nicht auch in der Romanvorlage (von PoB) vor, die wie schon erwähnt eigentlich später angesiedelt ist?
George N. W. Cavendish-Bentinck
Captain R.N. (M.O.R.N.)
HMS London (98)
Im 1.0 hatte ich irgendwo, glaube ich, mal die (zugegebenermaßen eher halbernstgemeinte) Überlegung angestellt, daß es, da es ein Film ist, also Kunst, und künstlerische Freiheit möglich, gar nicht um das Buch von 1806 handelt, sondern nur um eines, zufällig genauso heißt, oder, plausibler, irgendein Probeexemplar, da Aubrey z.B. den Autor kennt und der ihm eine vorläufige Version zum Durchlesen (weil er ja um dessen Verehrung für Nelson weiß) gegeben hat. Später im Jahr wird das Buch natürlich noch mal umgeschrieben werden müssen und kann deshalb erst im Jahr 1806 erscheinen.
Ich weiß, ist Spekulation und krampfhafte Erklärungsfindung, aber hey... im Film ist es nun mal "Fakt" daß es so ein Buch schon gibt, das genauso heißt und genauso aussieht wie jenes, das erst 1806 erscheint.![]()
"You need an antagonist in a story, don't you?"
- "Though of course the best stories are about co-operation"
"The safest stories, the fashionable ones."
Storry-telling on Earth of enlightened consciousness might mainly be about harmony and co-operation, partnership, sharing, custodianship of ravaged ecosystem, the overcoming of abstacles. About correctness of heart, loving awareness, the rapport of brown and black and white, male and female, people and animalkind
(I. Watson: Lucky's Harvest)
Was im (Dreh-) Buch von MaC steht, weiß ich nicht, aber in Manöver um Feuerland verschenkt JA m.W. nach auch keine Bücher, oder?![]()
~*~ 'Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale.' ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794
HMS Magnanime (74)
Vielleicht war es ja in ein Zeitloch gefallen.
Nee. Schieben wir es mal auf künstlerische Freiheit des Drehbuchautors. Ich glaube nicht, dass es zwei Bücher mit dem gleichen Titel gab. Und ein Probeexemplar stelle ich mit zu der Zeit auch eher als handschriftliche Blättersammlung vor.
Geändert von Jethro Tyrell (12.01.2012 um 07:24 Uhr)
Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean. Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unsere Tränen. Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten- so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.
John. F. Kennedy
Archibald Duncan hat zwei Biografien über Lord Nelson veröffentlicht, eine 1805 unmittelbar nach dem Begräbnis Nelsons und die im Film gezeigte 1806. Da die Datierung des Filmes mit 1805 jedoch falsch ist, ebenso wie die Nationalität der Acheron, die ja eigentlich Norfolk heißt, sollte das für aufrechte POB-Fans kein Problem sein. Zum wahren Zeitpunkt der Handlung gab es das Buch schon eine ganze Weile.
Duncan´s zwei Schnellschüsse, die offensichtlich vom Nelson-Kult profitieren wollen (manches gab es halt auch schon vor 200 Jahren), führen mich jedoch noch zu einer anderen Überlegung. Nelson war ja bereits seit Aboukir ein Star und es sollte mich schon wundern, wenn es nicht bereits zu seinen Lebzeiten den einen oder anderen Trittbrettfahrer gegeben hat, der im Schatten seines Ruhmes Nelson-Biografien veröffentlichte. Was heute Teenagern, die noch nicht einmal den Stimmbruch erreicht haben recht ist, sollte doch im Falle eines echten Helden nur billig gewesen sein.
Aye Paul Qunicy,
wann bei allen heulenden Höllenhunden kann man das mal lesen?
Ansonsten meint Angarvater: Der Film ist doch keine historische Abhandlung, sondern ein richtig guter Abenteuerfilm. Und gerade diese Szene ist für mich sehr gelungen und packend. Weder ersaufen die beiden Darsteller in Sentimentalität, noch wird die schlimme Lage des Jungen heroisch weggespielt. Ich finde es toll wie Aubrey seine eigentlich hilflose Situation gegenüber dem Verwundeten durch sein Geschenk für beide leichter zu ertragen macht, und dem Kleinen Hoffnung gibt. Schließlich hatte Nelson ja auch einen Arm verloren.
Im Übrigen beruht der Film ja nicht nur auf einem Aubrey. Hier sind sehr gekonnt Episoden aus mehreren Büchern O'Brians zusammengefügt. Man nehme nur mal die Episode um die Schädeltrepanation des alten Seemannes nach dem Feuerüberfall der Acheron- die findet sich als wichtige Einführung Maturins bei der Crew in Band 1 ( Kurs auf Spaniens Küsten).
Kindly Angarvater
Geändert von Angarvater (12.01.2012 um 09:55 Uhr)
Navigare necesse est
Vivere non necesse est
@Angarvater
Hier geht es aber nicht um den Film, sondern um das Buch im Film
Kommentare zum Film bitte hier![]()
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