Schwarze Flagge - rote Segel
Entermesser blank - Mut pur
Harte Männer - schwere See
Tosendes Meer - eiskalte Gegner
Weisse Böen - zerfetzte Riggs
Schwarze Flagge - rote Segel
Entermesser blank - Mut pur
Harte Männer - schwere See
Tosendes Meer - eiskalte Gegner
Weisse Böen - zerfetzte Riggs
@ Mr. Quincy:
Säch ma, hast Du als Autor eigentlich Mitspracherecht für die Buchtitel oder macht das die Marketing-Mafia?
Avoid making dirt!
Und gleich noch ne Frage an Mister Quincy:
Die Tunerreihe erinnert mich vom Stil her immer wieder an Woodmans Drinkwater ... wer hat hier den wen beeinflusst? Der Woodman den Übersetzer und späteren Autor, oder hat der zukünftige Autor schon damals (soweit das für den Übersetzer möglich ist) so viel von seinem eigenen Stil eingebracht, dass da Wiedererkennung möglich ist?
Oder ist der Autor und Übersetzer da anderer Meinung und ich als Leser interpretiere da nur was rein, was garnicht da ist?
George N. W. Cavendish-Bentinck
Captain R.N. (M.O.R.N.)
HMS London (98)
Ich habe mich stark an Dalton, den Seefuchs, von Dan Parkinson, erinnert gefühlt.
Schließe mich in dieser Beziehung also Bents Frage an![]()
Dear Mr Quincy,
wenn man als Autor schreibt, gibt man ja seiner Story auch einen Namen.
Wie hätten denn die Bücher geheißen, wenn der Autor freien Lauf gehabt hätte?
Oder darf man das nicht sagen?
"If there are ladies present, gentlemen should be also!" - Major Richard Sharpe
Dear Bentinck,
an anderer Stelle habe ich schon mal ausgeführt, daß es sich beim Übersetzen um kein schlichtes (sklavisches) Übertragen eines Textes von einer Sprache in die andere handelt. Insofern wird die Leistung des Übersetzers für gewöhnlich stark unterbewertet. Bei einer gelungenen Übersetzung handelt es sich um eine "Nachdichtung" bei der der Übersetzer in die Schuhe des Autors schlüpft, aber ganz ohne Zweifel fließt viel von seinem ganz eigenen Stil ein. Der Erfolg von Ephraim Kishon ist zu einem ganz erheblichen Teil seinem kongenialen Übersetzer Friedrich Torberg zuzuschreiben. Leute. die mich gut kennen (z.B. von der Ausbildung zu den diversen Segelscheinen), sagen mit immer wieder, daß sie mich beim Lesen der Bücher förmlich reden hören.
Mit Woodman verbindet mich, daß wir beide gleich alt sind und in etwa dieselbe berufliche Ausbildung hinter uns haben.
Übrigens, als ich regelmäßig übersetzt habe, dachte ich nicht im Traum daran, mal selbst zu schreiben.
Und noch etwas, was Euch vielleicht belustigen wird. Außer den Romanen. die ich übersetzt habe, halte ich micht strikt von den Werken anderer Autoren fern. Grund: Was ich nicht gelesen habe, kann ich nicht (unbewußt) plagieren.
Daher habe ich auch Dalton nicht gelesen, lieber Kaii
Danke für Euer Interesse
Quincy
The past is not dead. In fact, it's not even past
Dear Alderian,
ich muß gestehen, daß ich nicht sehr originell auf "Turner und ..." verfallen war. Meines Erachtens hätte das aber zum einen gezeigt, daß es sich um eine Reihe handelt und zum anderen hätte man immer das Hauptmotig des jeweiligen Bandes herausstellen können, z.B. "Turner und die Capitana", "Turner und Baron von Steuben". Aber das ist Schnee von gestern! Die Verlagstitel fallen mir aber immer wieder auf die Füße, wenn ich mit den zuständigen Damen von der Kultur über Lesetermine rede.
Mit kernigem Mast- und Schotbruch
Quincy
The past is not dead. In fact, it's not even past
Dear Quincy,
mein aufrichtiges Beileid. Ich muss zugeben, ich hab noch keins Deiner Bücher gelesen. Ich hatte mal nen ganzen Schwung davon in der Hand und im Büro stehen, die ich für die Firma zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich meine, mich an "Entermesser blank - Mut pur" zu erinnern; ein Titel, der für mich ausgereicht hat, nicht weiter nachzuforschen. Ich weiß nicht, ob ich in irgendeiner Form ein repräsentativer Kunde bin, aber auch in der Buchhandlung würde ich einen solchen Buchrücken schon nicht mehr aus dem Regal nehmen. Vielleicht müsste man das der Marketingmafia mal stecken.
Ich kann mich nämlich auf Grund Deiner bisherigen Beiträge nicht des Verdachts erwehren, dass ich vielleicht doch mal in eines dieser gräuselich betitelten Bücher reinzuschnuppern sollte....
Your most humble and obedient Srvt.
Avoid making dirt!
Dear Mr Quincy,
danke für die Auskunft. Die Idee, die Handlung des Buches im Titel herauszustellen ist doch nicht verwerflich. Im Gegenteil. Was einem da manchmal für Titel zu Inhalten verkauft werden *schauder*...
Schlimmer ist es oft nur noch, wenn der Verlag mit dem Titelbild Mist baut. Aber das gehört wohl in einen Extra-Thread.
"If there are ladies present, gentlemen should be also!" - Major Richard Sharpe
Dear Ned,
ursprünglich sollte der Titel lauten: "Entermesser blank - Rum pur". Durch meine Einwände, daß das ziemlicher Quatsch ist (Man kann Entermesser blank putzen etc.) und man das Klischee des ewig (Rum)saufenden Seemanns nicht überstrapizieren sollte, brachte immernin das Ergebnis, daß aus dem aus dem Rum Mut wurde. Na ja
Ich würde mich freuen, wenn Du mal in meine Bücher hineingucken würdest und mir ein neudeutsches Feeback geben würdest.
Mit kernigem Mast- und Schotbruch
Quincy
The past is not dead. In fact, it's not even past
Wenn ich wüsste, was ein "neudeutsches Feeback" ist, sehr gerne.(Das hat jetzt nix mit den strengeren Maßstäben der Finanzämter bei der Bewertung der Steuererklärung zu tun, oder?)
Quitschquatsch beiseite: Gibt's eine author's recommendation which one to start with?
Chronologisch oder gibt's ein Entsprechuum zu Forester's "The Captain" oder "Sharpe's Eagle"?
(Ach by the way: Mir hat "Entermesser blank - Rum pur" so schnell ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert - in DAS Buch hätt ich wahrscheinlich reingeschnuppert.)
Avoid making dirt!
Dear Ned,
sorry, for being lazy! Ich hatte vergessen "neudeutsches" nach dem Einfügen in Klammern zu setzen. Vermutlich weil ich mich darüber geärgert habe, daß ich "Feedback" benutzt hatte.
Meine Empfehlung ist, beim Lesen chronologisch vorzugehen.
Es sind doch immer die alten Süffelnasen, die dem Duft des karibischen Golds nicht widerstehen können. Da aber der Verkauf und Vertrieb von Büchern zu 90% ???? in den Händen von Frauen liegt, ist die Betonung des Überlebenselixiers der Jan Maaten nicht so opportun!
Gute Wache
Quincy
The past is not dead. In fact, it's not even past
Very well, Sir, "Schwarze Flagge - tote Seeigel" it is, Sir!
Sobald ich das nächste mal in Kiel Hbf strande, werde ich in der dortigen Buchhandlung eruiren, ob ich das unter dem ganzen Schwinkrom finden kann.
Bin gespannt.
Avoid making dirt!
Ich gestehe jetzt mal, dass mich die Turnertitel auch nicht entzücken, aber letztlich kommt es ja auf den Inhalt an!
Bei der Verpackung muss man als Autor eben entweder die eine saure Pille schlucken - der Großverlag wählt Titel und Cover -
oder die andere saure Pille schlucken - der Kleinverlag überlässt es liebend gerne dem Autor, sämtliche Verantwortung auch diesbezüglich aufzubürden. Wobei ich ja enormes Glück hatte, hier bei den Bolithos einen tollen Zeichner für Verrat vor Helgoland zu finden.![]()
Quincy, dies zum Trost: wenn man Turner erst mal aufgeschlagen hat, vergisst man die Titel sofort,. Da denkt man nur noch an 'Pageturner' und liest und liest...
LG
Azenor
Habe den ersten Teil ja nun auch gelesen und er hat mir sehr gut gefallen.
Spoiler!
Geändert von dib (21.02.2011 um 10:53 Uhr) Grund: Der Chef hat ja recht.
In der Werft: HMS DIANA
Als Marineoffizier Dib Turner unterwegs.
Verlange nie etwas von jemanden was du nicht selbst instande bist durchzuführen!
Vielleicht bist du so gut, einen Spoiler zu setzen, wenn du Inhalte aus dem Buch verrätst. Nicht jeder hat die Bücher schon gelesen![]()
![]()
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Freut mich zu hören, old chap!
Was die unvermeidlichen Verluste angeht, so sind es ja gerade auch sie, die Turners Charakter mit der Zeit prägen. Der Verlust von (fast) Freunden bedrückt ihn und läßt ihn die Last der Verantwortung deutlich spüren. Übrigens fällt es mit auch immer schwer, einen netten Kerl über die Klinge springen zu lassen. Aber wie sagt der Lateiner so richtig? C'est la guerre!
Quincy
The past is not dead. In fact, it's not even past