Traditioneller Royal Navy Toast für den heutigen
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  1. #1
    Cointreau Amiral
    Avatar von Kaii Piranha
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    Adam, Frank - Die David Winter-Reihe

    1. Der junge Seewolf
    2. Die Bucht der sterbenden Schiffe
    3. Segel in Flammen
    4. Die Bombay-Marine
    5. Der Kapitän der Zarin
    6. Verrat an Frankreichs Küsten
    7. Der König von Haiti
    8. Der Kampf um die Sieben Inseln
    9. Eine Brigg zwischen Krieg und Frieden
    10. Kampf an Preußens Küsten
    11. Die Eroberung der Karibik
    12. Die Guerillas und der Admiral
    13. Kanonendonner über der Adria
    14. Sieg und Frieden
    Geändert von Kaii Piranha (01.01.2011 um 22:37 Uhr)

  2. #2
    Exilsachse Avatar von Speedy
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    Tödliches Riff
    Für mich bleibt die David-Winter-Reihe ein Mysterium.
    Da ist ein erfolgreicher Sachbuchautor, der DAS deutsche Standardwerk geschrieben hat, also richtig in der Materie steckt.
    In den ersten drei Bänden gelingt es ihm auch richtig gut, seine Geschichte mit realer Geschichte zu verbinden, obwohl man sagen muss, auch da lässt sich sein Harmoniebedürfnis und das zukünftige Gutmenschentum bereits erahnen. Doch David Winter ist noch jung und da passt das schon noch.
    Die folgenden Bände sind schon grenzwertig, doch aufgrund der exotischen Handlungsorte noch erträglich. Aber dann wird es schlimm und der Oberlehrer übernimmt das Zepter. Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie der Autor sein ganzes Fachwissen über die Zeit so ausblenden kann und stattdessen versucht, eine Art Utopia zu entwerfen. Und wie konnte dass durch das Lektorat gehen? Oder wird da heutzutage nur noch die Rechtschreibung kontrolliert?

  3. #3
    Segelmeister
    Avatar von paul.quincy
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    Eine Kopfjagd
    Der Autor ist meines Wissens nur einmal mit einer Fähre von HH nach England gefahren.
    Das Fachbuch hat er aus englischen Fachbüchern zusammengestellt. Das ist legitim, da er die Quellen in der Literaturliste aufführt.
    Seewasser rollt in seinen Adern definitiv nicht.

    Quincy
    The past is not dead. In fact, it's not even past

  4. #4
    Exilsachse Avatar von Speedy
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    Tödliches Riff
    Dahinter bin ich im Laufe der zeit auch gekommen. Doch zumindest gebührt ihm halt der Verdienst, eine Lücke auf dem deutschen Buchmarkt geschlossen zu haben.

    Ich halte es nicht unbedingt für notwendig, dass ein Autor maritimer Literatur auch ein gestandener Seemann ist, obwohl es sicherlich vieles erleichtert, wenn man Segelmanöver beschreiben kann, die man selbst im Schlaf beherrscht. Schließlich sind auch die wenigsten guten Krimi-Autoren Mörder oder Polizisten.

    Was den Absturz der David-Winter-Reihe betrifft, so vermute ich, dass sich Herr Adam im Verlauf der Reihe auch ein wenig verrrant hat und ohne harten Bruch nicht mehr aus der Gutmenschennummer heraus kam. Doch für solch einen Bruch dürfte ihm dann wieder der Pädagoge im Wege gestanden haben.

    @Paul.Quincy: Wie sieht das eigentlich heutzutage mit dem Lektorat in einem großen Verlag aus? Findet da noch sowas wie ein Arbeitsprozess zwischen Lektor und Autor statt oder lässt man im Interesse der Kostenersparnis einfach ein Rechtschreibprogramm über das Manuskript laufen und der Inhalt ist uninteressant?
    Geändert von Speedy (06.01.2011 um 08:03 Uhr)

  5. #5
    Vitalienbruder
    Avatar von Saarpirat
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    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    ... oder lässt man im Interesse der Kostenersparnis einfach ein Rechtschreibprogramm über das Manuskript laufen und der Inhalt ist uninteressant?

    Deine Einschätzung zu Frank Adam teile ich auch.

    Wobei ich trotzdem nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden hätte.

    Zu Punkt 2 könnte ich mir auch vorstellen, dass da mehrere Rechtschreibprogramme drüberlaufen. Es gibt ja auch Bücher, in den alte und neue Rechtschreibung durcheinander gekommen sind.

  6. #6
    Cointreau Amiral
    Avatar von Kaii Piranha
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    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Dahinter bin ich im Laufe der zeit auch gekommen. Doch zumindest gebührt ihm halt der Verdienst, eine Lücke auf dem deutschen Buchmarkt geschlossen zu haben.

    Ich halte es nicht unbedingt für notwendig, dass ein Autor maritimer Literatur auch ein gestandener Seemann ist, obwohl es sicherlich vieles erleichtert, wenn man Segelmanöver beschreiben kann, die man selbst im Schlaf beherrscht. Schließlich sind auch die wenigsten guten Krimi-Autoren Mörder oder Polizisten.
    Sehe ich auch so.


    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Was den Absturz der David-Winter-Reihe betrifft, so vermute ich, dass sich Herr Adam im Verlauf der Reihe auch ein wenig verrrant hat und ohne harten Bruch nicht mehr aus der Gutmenschennummer heraus kam. Doch für solch einen Bruch dürfte ihm dann wieder der Pädagoge im Wege gestanden haben.

    Zur Zeit belege ich an der Uni einen Kurs namens "Bürgertrum im 19. Jahrhundert".
    Vieles war wir da über das Bürgertum in dieser Zeit lernen, insbesondere hinsichtlich Stiftungswesen, Wohltätigkeitskram usw., hat mich dort ganz stark an David Winter erinnert.

    Irgendwie scheint es mir, als habe Adam seine evtl. vorhandenen Kenntnisse über das deutsche(!) Bürgertum im fortgeschrittenen 19.(!!) Jahrhundert ohne großes Federlesen auf seinen Helden David Winter im Enland des 18. Jahrhunderts übertragen und dann selber noch ein paar dicke Tüpfelchen dazugegeben.

    Zwar entwickelte sich das Bürgertum in England tatsächlich früher als in Deutschland, aber manche Dinge waren dann doch, selbst im fortgeschrittenen 19. Jahrhundert noch, etwas anders, das Stiftungswesen z.B.: Das Gründen von (z.B. wohltätigen) Stiftungen durch (wohlhabende) Bürgerliche war in England extrem spärlich... David Winter hingegen macht durch seine Stiftung seine Insel of Wight ja fast schon zur "Insel der Glücksseligkeit"...
    Geändert von Kaii Piranha (06.01.2011 um 10:00 Uhr)

  7. #7
    Able Seaman

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    ch möchte auch nochmal im neuen Forum betonen, dass ich die späteren Winter-Bände nicht gut fand. Die ersten etwa 4-5 waren doch interessant und spannend, der Rest glich dann einer Seifenoper.

  8. #8
    Segelmeister
    Avatar von paul.quincy
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    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Dahinter bin ich im Laufe der zeit auch gekommen. Doch zumindest gebührt ihm halt der Verdienst, eine Lücke auf dem deutschen Buchmarkt geschlossen zu haben.

    Ich halte es nicht unbedingt für notwendig, dass ein Autor maritimer Literatur auch ein gestandener Seemann ist, obwohl es sicherlich vieles erleichtert, wenn man Segelmanöver beschreiben kann, die man selbst im Schlaf beherrscht. Schließlich sind auch die wenigsten guten Krimi-Autoren Mörder oder Polizisten.

    @Paul.Quincy: Wie sieht das eigentlich heutzutage mit dem Lektorat in einem großen Verlag aus? Findet da noch sowas wie ein Arbeitsprozess zwischen Lektor und Autor statt oder lässt man im Interesse der Kostenersparnis einfach ein Rechtschreibprogramm über das Manuskript laufen und der Inhalt ist uninteressant?

    Dear Speey,

    zu 1.) Da hast Du voll und ganz recht! Um schnell mal etwas nachzuschlagen reicht es vollkommen aus. aber wenn ich etwas genau wissen will, dann steige ich doch tiefer in die Fachliteratur ein.

    zu 2.) Einspruch, Euer Ehren! Zum Mörder kann jeder werden, daher sind gute Krimis immer eher psycho-soziologische Abhandlungen, will sagen, sie zeigen, wie jemand durch die Verhältnisse zum Mörder wird. In einem guten Krimi wird nicht schwarzweiß gemalt, sondern der Täter wird mit seinen Brüchen und Verletzungen gezeigt. Deswegen habe ich vor guten Krimiautoren einen mordsmäßigen Respekt!
    Bei Büchern über die Seefahrt ist die eigene Erfahrung von sehr viel größerer Bedeutung!
    Man sollte schon mal einen Taifun abgeritten, bei Nebel durch ein Eisberggebiet, stundenlang gegen Wind und Strom aufgekreuzt oder ewig in einer Flaute bekalmt gelegen haben, um zu wissen, wie man sich dabei fühlt. Das billigste Beispiel ist für mich immer, daß bei fast allen Autoren, die Segelschiffe, oh Wunder, zu jeder Zeit auf jedem beliebigen Kurs aus- oder einlaufen können. Autoren, denen das nicht passiert, haben zumindest Erfahrung als Freizeitsegler.

    zu 3.) Darüber sollten wir mal auf einem Treffen länger palavern.

    Mit kernigem Mast- und Schotbruch

    Quincy
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  9. #9
    Exilsachse Avatar von Speedy
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    Tödliches Riff
    Mein lieber Quincy,


    zu 2) Ein gestandener Segler hat sicherlich einen unschätzbaren Wissensvorsprung gegenüber einer blutigen Landratte. Doch auch wir Landlubber sind ja lernfähig und lernwillig.

    zu 3) war nicht für den Sommer was auf der Royal Louise angedacht? Wäre klasse, wenn das für das Forum und mich persönlich klappen würde. Ich muss da nur noch etwas Überzeugungsarbeit bei meiner frau leisten, nachdem sie mich im Juni ja schon ein paar Tage auf die Greif lässt.

  10. #10
    Segelmeister
    Avatar von paul.quincy
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    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Mein lieber Quincy,


    zu 2) Ein gestandener Segler hat sicherlich einen unschätzbaren Wissensvorsprung gegenüber einer blutigen Landratte. Doch auch wir Landlubber sind ja lernfähig und lernwillig.

    zu 3) war nicht für den Sommer was auf der Royal Louise angedacht? Wäre klasse, wenn das für das Forum und mich persönlich klappen würde. Ich muss da nur noch etwas Überzeugungsarbeit bei meiner frau leisten, nachdem sie mich im Juni ja schon ein paar Tage auf die Greif lässt.

    Lieber Speedy,

    gar keine Frage, daß auch Amateure eine Menge von guter Seemannschaft verstehen können. Die Besatzung von HMS Bolitho ist das beste Beispiel dafür.
    Aber um es mal ganz brutal auszudrücken, zwischen der Berufsschiffahrt (einschließlich Yachtskipper mit zahlenden Gästen) und der Freizeitsegelei ist der Unterschied so groß wie zwischen dem kurzen freiwilligen Besuch in einer Mine unter Tage und dem täglichen Einfahren der Kumpel in die Grube. Im Laufe der Jahre hast du immer mehr Situationen überstanden (gllücklicherweise!), in denen du ohne Schutzengel auch den Löffel hättest abgeben können! Man darf nie den Respekt vor dem Meer verlieren! Und man kann nie den ADAC rufen oder einfach mal rechts ranfahren.
    Ich hoffe, daß es im Sommer mit der Royal Louise klappt!

    Mit kernigem Mast- und Schotbruch

    Quincy
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  11. #11
    Cointreau Amiral
    Avatar von Kaii Piranha
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    Also, ich sehe es, wie gesagt, auch nicht so, daß ein Autor marinehistorischer Romane unbedingt jemals selber zur See gefahren sein muß.

    Er muß gut schreiben/erzählen können, seine Leser gefangen nehmen, möglichst anschaulich, realistisch schreiben können, dazu eine gute Story haben, Phantasie mitbringen, kurz: Ein guter Romancier sein (egal übrigens um welches Genre es sich handelt).

    Einen gewissen Grundsatz an (Fach)Wissen über das Metier, das Leben, die Schiffe der Zeit, über die er schreibt, besitzen, sich aneignen und/oder vertiefen.

    Logik und gesunden Menschenverstand mitbringen, damit eben solche Klöpse wie z.B. "platt vor dem Wind her und denselben Kurs zurück" nicht vorkommen.


    Selber zur See gefahren zu sein erleichtert es natürlich ungemein, anschaulich und realitätsnah zu beschreiben, Vorstellungen und Denkfehler, wie sie unter Landratten eventuell verbreitet sind gar nicht erst aufkommen zu lassen, weiter ins Detail zu gehen, ohne etwas zu behaupten, was der Seemann nur mit Kopfschütteln abtun würde.

    Ein Autor kann sich aber auch ohne zur See gefahren zu sein (Fach)Wissen, Schilderungen, sogar (theoretiches) Detailwissen aneignen, ist er ein guter Autor, dann hält er seine Ausschmückungen so, daß wenn er sich bei etwas nicht 100%ig sicher ist, er aber auch nichts Falsches behaupten kann, was bei Seeleuten durchfallen würde. Um es salopp auszudrücken: Er geht bei der Seemannschaft nicht so tief ins Detail, was bei einem guten Autor dann aber auch kein "Punktabzugspunkt" sein muß. Zumal er sich auch auf andere Schwerpunkte in seiner Geschichte außer dem Segeln konzentrieren kann. Ich muß ja schließlich nicht bei jedem Manöver wissen, welche Kommandos nun en detail gegeben werden, oder an welchem Tau gezogen und wieso dieses Ziehen nun vielleicht gerade so ungeheuer kompliziert ist.

    Letztlich geht es ja schließlich darum, ein Romancier zu sein, eine Geschichte zu erzählen. Und wenn die Geschichte den Lesern gefällt und die Erbsen nicht allzu dick ausfallen, dann ist es doch ziemlich egal, ob der Autor jemals zur See gefahren ist oder Zeit seines Lebens in einer trockenen Wüste mit Internetanschluß gehockt hat


    Edit: Ich hoffe ja auch, daß ich es nach Berlin schaffe, dann bin ich gerne auch bei der Diskussion mit dabei - wenn ihr damit leben könnt, Zettelchen hin und her zu reichen

  12. #12
    Segelmeister
    Avatar von paul.quincy
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    Zitat Zitat von Kaii Piranha Beitrag anzeigen
    Er muß gut schreiben/erzählen können, seine Leser gefangen nehmen, möglichst anschaulich, realistisch schreiben können, dazu eine gute Story haben, Phantasie mitbringen,
    Lieber Kaii,

    die wirklich großen Könner unserer Zunft: Conrad, Melville, Jack London. Gerstärker, Kapt. Marryat usw. sind alle durch die Bank zur See gefahren und das macht eben den (kleinen?) Unterschied aus. Mit Seele kannst Du nur schreiben, wenn Du an dem, worüber du schreibst gelitten und es gleichzeitig heiß geliebt hast. Alles andere sind mehr oder weniger handwerklich gute Annäherungen. Aber jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung,n'est-ce pas?

    Quincy
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  13. #13
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    Avatar von Sir Amoi
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  14. #14
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    nun um mal wieder zu Adam zu kommen:

    Es stimmt schon, die ersten Bände waren wesentlich besser, aber dennoch fand ich die Serie recht gut.

    Klar war er ein Gutmensch usw, aber dennoch war die Serie in einem angenehmen "Hauruck"-Stil geschrieben, den es schon sehr lange nicht mehr gibt.
    Das war leichte Kost, aber dennoch spannend, und für ruhige Nachmittage völlig ok.

    (auch wenn die Bände bis Russland eindeutig besser waren)

    Ich denke aber auch, das ist zum Teil dem Alter geschuldet. Der Mann wurde über die Jahre nicht jünger und ich denke das merkte man in den Büchern dann doch.

    Geschichtlich waren die Bände völlig ok, das Familienleben das war ein wenig nervend

  15. #15
    Exilsachse Avatar von Speedy
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    Tödliches Riff
    Also ich fand das Familienleben schon recht frühzeitig nervend, blieb aber trotzdem dabei, weil ich die historischen Ereignisse sehr gut geschildert fand. Im Band "Die Eroberung der Karibik" war selbst das nicht mehr der Fall, da hatte ich den Eindruck, es ging nur noch darum, alle Ereignisse so schnell wie möglich abzuhaken. Deshalb war für mich an diesem Punkt Schluss.

    Übrigens habe ich am Wochenende mal wieder "Der junge Seewolf" in die Hand genommen und beim Lesen der ersten zwei Kapitel feststellen können, dass sich der erste Band wirklich sehr gut liest.

  16. #16
    Able Seaman

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    So arg ist diese Reihe auch nicht, obwohl die früheren Bände besser sind! Aber die letzten Kent`s (Bolithos) sind schlimmer!! Dieses Depro-Gelabber!!

  17. #17
    Exilsachse Avatar von Speedy
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    Bolithos Depressionen nerven schon, das stimmt, doch bei Frank Adam nerven in den Bänden der letzten beiden Drittel das unerträgliche Gutmenschentum, dieser Superdupermann David Winter in all seiner Unfehlbarkeit und wenn dann noch die Bramstenge...

  18. #18
    Wäschecaptain R.N. Avatar von Jethro Tyrell
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    Mr Midshipman Easy
    Noch viel mehr nervt bei den Büchern des Herrn Ingenkamp das ständige getrete nach seinen Kollegen. Ob sie nun Kent oder O´Brian heissen denen muß er ja ständig einen drücken
    Ach ja und die Bramstenge
    Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean. Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unsere Tränen. Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten- so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.
    John. F. Kennedy

  19. #19
    Able Seaman

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    Vermutlich mache ich mich bei einigen "Bolithos & Co" ziemlich unbeliebt, aber ich finde die Bände über die Bombay Marine und die russische Flotte sehr spannend. Die besondere Situation dieser Schauplätze faszinieren mich! Die Startbände sind ohnehin ausserordentlich lesenswert! Die Prügel in diesem Forum für Herrn Adam sind wirklich nicht alle gerechtfertigt!!!
    Geändert von Sir Amoi (07.02.2011 um 20:55 Uhr) Grund: Name des Autors korrigiert

  20. #20
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    SW: Knight Errant
    Ich fand die Bände auch gut.

    Und hier im Forum bekommt niemand Prügel, und wenn dann geht es hier um Herrn Adam und nicht um Herrn I...
    "Jede Drüppen hölpt" see de Pismieg un pinkel in't Watt.

    BRITONS!
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